Abend der Besuchskindergartenpädagoginnen an der BAfEP

Alle Jahre wieder fanden sich nach Schulbeginn die Kindergartenpädagoginnen, die unsere SchülerInnen und Studierenden in den Kindergärten des Landes in der Praxis begleiten, bei uns in der Schule ein.

Dieses Jahr stand der Abend unter dem Motto: Alltagsintegrierte Sprachförderung in den Vorarlberger Kindergärten.Dr. Eva Frick und MMag. Martina Zumtobel, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der PH Feldkirch, stellten erste Ergebnisse aus der SpriKiDS Studie vor und gaben Einblick in wissenschaftlich untersuchte, effektive Sprachstrategien und deren Bedeutung für die alltagsintegrierte Sprachförderung in den elementaren Bildungseinrichtungen.

Im Anschluss stellte Mag. Angelika Riedmann das KIKUS Modell vor, welches von der Gemeinde Götzis zur Unterstützung der Sprachförderung in den Kindergärten zusätzlich angeboten wird.

Direktor Frontull bedankte sich zum Schluss bei Kindergarteninspektorin Margot Thoma für ihren langjährigen Einsatz. Er betonte in seinen Dankesworten, wie sehr Margot Thoma stets die Zusammenarbeit mit der BAfEP gefördert hat und sehr viel dazu beigetragen, dass das Kindergartenwesen in Vorarlberg sich unter ihrer Aufsicht positiv entwickelt hat.

(Beitrag von Mag. Barbara Schmölz und Mag. Gerhard Frontull)

Workshop mit Veronika Kinsky

Die Schülerinnen der 4.Klassen erlebten am Freitag, den 12.Oktober 2018 einen abwechslungsreichen, praxisnahen und rhythmisch-beschwingten Vormittag mit Veronika Kinsky, Lehrende an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Leiterin des Fachbereichs für Elementare Musikpädagogik.

„Musikalisch bewegte Arbeit mit Bilderbüchern“ –  so lautete das Thema des Workshops. Veronika Kinsky nahm uns alle mit auf eine „lustige Froschreise“ (gleichnamiges Bilderbuch von James Krüss und Lisl Stich, Boje-Verlag 2011) und zeigte den Schülerinnen, wie Bilderbücher in einer Rhythmikeinheit mit Liedern, rhythmischen Sprüchen und weiteren Spielideen vertieft erlebt werden können. Sie machte den Schülerinnen Mut, selbst Lieder und Sprüche zu einem Bilderbuch zu erfinden.

Was die Schülerinnen zum Workshop sagen:

„Die Geschichte konnte nicht nur gefühlt, sondern auch erlebt, gespürt und mit allen Sinnen wahrgenommen werden.“

„Man konnte viel selbst tun und sich mit den eigenen Ideen einbringen.“

„Der Workshop war sehr hilfreich für die Praxis.“

„Ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt, der Workshop bleibt mir sehr positiv in Erinnerung.“

(Bericht: Veronika Kind, Lehrerin für Rhythmisch-musikalische Erziehung)

Religionspädagogischer Tag in Batschuns

Am Donnerstag, den 3.10.18, durfte die 4a einen Tag im Bildungshaus Batschuns verbringen. Uns wurde die Religionspädagogische Arbeit mit Kindern im Kindergarten näher gebracht – sowohl theoretisch als auch praktisch. Es gab genügend Möglichkeiten, uns einzubringen und unsere eigenen Meinungen zu präsentieren.

Oftmals gehen Kindergartenpädagoginnen das Thema Religion sehr vorsichtig an, da Religion oft mit einem Gottesbild in Verbindung gebracht wird. In der heutigen multikulturellen Gesellschaft gibt es viele verschiedene Gottesbilder und darum ist es umso schwieriger, dieses Thema im Kindergarten zu vermitteln und einen Weg zu finden, bei dem alle Religionen bzw. Gottesbilder Platz haben. Darum war es sehr hilfreich, einen solchen Tag zu erleben, da uns gezeigt wurde, dass es nicht immer die Worte Gott, Jesus oder Religion braucht, um eine religionspädagogische Einheit zu gestalten.

Nachdem wir eine Einheit miterleben durften und uns die Theorie erklärt wurde, konnten wir in Gruppen selbst eine Einheit gestalten. Jede Gruppe bekam einen Begriff z.B. Stern. Nun durften wir überlegen, wie wir dieses Thema umsetzten wollen. Das war sehr gut, da wir zum eigenständigen Denken und Tun angeregt wurden. Uns wurde die ‚Angst‘ genommen, das Thema Religion im Kindergarten umzusetzen, da uns gezeigt wurde, wie vielfältig Religion vermittelt werden kann. Nun fühlen wir uns für die religionspädagogische Arbeit gut vorbereitet.

Gianna De Crescenzo, Schülerin der 4a Klasse

 

Die Stille war fast greifbar, als eine Chiffonblüte nach der anderen von den SchülerInnen geöffnet wurde. So begann der Workshop des religionspädagogischen Orientierungstages der 4A im Bildunghaus Batschuns. Vorbereitet und eingeladen haben die Religionspädagoginnen Rebecca Dittrich-Rofner, Hannerose Koch-Holzer und Christine Vonbrül.

Ein begehbares Spielefeld „Mensch ärgere dich nicht“ lud anschließend alle ein, sich mit den eigenen spirituellen Erfahrungen auseinander zu setzen. Surrend, wie in einem kleinen Bienenstock, tauschten sich die Schülerinnen und Schüler aus.

Im Anschluss wurden im Plenum die didaktischen Prinzipien und der Aufbau einer „Anschauung“ erarbeitet. Das eigene Erleben, Reflektieren, Tun und Beschreiben stand im Laufe des Vormittages im Vordergrund.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begann die Phase des Selbsterarbeitens. In Kleingruppen beschäftigten sich die SchülerInnen mit verschiedenen Symbolen, wie zum Beispiel Kreis, Stern, Krippe, Rose und entwickelten die einzelnen Teile einer „Anschauung“. Diese wurden im Anschluss präsentiert, wobei die gemeinsame Reflexion von allen als sehr gewinnbringend empfunden wurde.

Sabine Venier, Praxislehrerin

 

2b Biologie Ökosystem Wald – Ausflug in den Wildpark

2B Biologie Ökosystem Wald

Ausflug in den Wildpark

Als ich in der Biologiestunde am Mittwoch ankündigte, dass wir am Freitag, den 28.09.18 in den Wald gehen werden und unter anderem eine kleinere Gartenschaufel, eine Lupe und Gefrierbeutel brauchen werden, gab es einige skeptische Blicke, aber auch viele Fragen, wie z.B.: «Warum brauchen wir eine Gartenschaufel?» oder «Wer hat eine Lupe zuhause?». Jedoch sind dies alles Hilfsmittel, die Forscher in dem Forschungsgebiet der Botanik brauchen. Auch die 2b durfte an diesem Freitag in die Rolle der Forscher schlüpfen, um den Wald einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Doch die Welt der Forschung besteht aus vielen Hürden und unsere Hürde wartete gleich schon bei der Schule und zwar die (sehr!!) steile Treppe in Richtung Wildpark. Hier kamen wir alle zusammen relativ schnell ins Schwitzen und wünschten uns wahrscheinlich alle innerlich, dass wir irgendwo anders wären als auf dieser Treppe. Wir haben es aber alle geschafft und als wir im Wald angekommen sind, machten sich die Schüler/innen in ihren jeweiligen Forschungsgruppen an die Arbeit. Was waren also nun die Aufgaben und wofür brauchten sie schlussendlich die Gartenschaufel, Lupe und Gefrierbeutel?

Die Arbeitsaufträge bestanden aus einem Theorieteil mit Beobachtungen über (a) das Ökosystem Wald, (b) die Stockbauwerke des Waldes, (c) die Waldarten in Österreich und (d) die Entwicklungsstadien der Bäume. Ein weiterer Aspekt war der praktische Teil, bei dem die Schüler/innen (a) das Innere des Waldbodens beschreiben mussten (Gartenschaufel und Lupe kamen hier zum Einsatz), (b) den Wald ertasten mussten und beschreiben mussten und (c) aufmerksam hören mussten, was im Wald alles für Geräusche zu finden sind. Der Gefrierbeutel diente als Behälter für die gesammelten Blätter und Blumen, aus denen dann bald jeder Schüler/jede Schülerin ein kleines Herbarium erstellen wird. Auf diese freue ich mich schon!

Alles in allem war es ein sehr gemütlicher und interessanter Ausflug mit einer sehr motivierten, wissbegierigen und netten Klasse. Ich danke der 2b dafür.

(Beitrag von Sandra Cupic)