Thema: Sonne & Sonnenstrahlen | Ort: Antonius-Haus, Feldkirch
Amelie Steindl und Aurelia Scheibenstock
Im Rahmen unseres Rhythmikunterrichts gestalteten wir, die 4b1 gemeinsam mit unserer Rhythmiklehrerin Veronika Kind, eine Rhythmikeinheit mit den Bewohner:innen des Antonius-Hauses in Feldkirch. Das Thema „Sonne und Sonnenstrahlen“ zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Einheit. Nach einer gemeinsamen Aufwärmphase arbeiteten wir mit farbigen Bändern, mit denen die Teilnehmenden Sonnenstrahlen darstellen und zur Musik „Morgenstimmung“ von Eduard Grieg bewegen konnten. Kurze Quizfragen rund um Sprichwörter und Redewendungen – etwa „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ –, sorgten für lebhafte Reaktionen und heitere Stimmung.
Musik und besondere Momente
Ein besonderes Highlight war das Saxophonspiel von Johanna: Die Bewohner:innen erkannten den vertrauten Klang sofort und reagierten mit großer Begeisterung. Beim Begrüßungslied sowie bei unseren Liedern zum Abschluss „I de Berg bin i gern“ und „S`Wäldarbähnle“, sangen alle Anwesenden, jung und alt, voller Freude mit.
Reaktionen der Bewohner:innen
Die Resonanz war durchweg bewegend: Ein älterer Herr weinte vor Rührung und Freude, weil ihn die Musik so sehr berührt hatte. Auch gehörlose Bewohner:innen machten aktiv mit, lachten und brachten ihre Begeisterung durch Bewegung zum Ausdruck. Es war eindrücklich zu erleben, wie Rhythmik und Musik Menschen unabhängig von körperlichen Einschränkungen ansprechen und verbinden können.
Im anschließenden Austausch mit Karin Blenke, Leiterin der Tagesbetreuung des Antonius-Hauses, konnten wir wertvolle Einblicke in den Alltag der stationären Altenpflege gewinnen. Dabei fiel uns auf, dass die pädagogische Arbeit mit älteren Menschen der Arbeit im Kindergarten in vielerlei Hinsicht ähnelt – eine Parallele, die uns nachdenklich stimmte und die Bedeutung von Rhythmik und musikalischer Begleitung in allen Lebensphasen verdeutlichte. Nicht zufällig besucht auch regelmäßig eine Kindergartengruppe das Antonius-Haus, um gemeinsame Aktivitäten zu erleben. Wir sind dankbar für diesen bereichernden Nachmittag und nehmen viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit in unsere weitere Arbeit.





