„Ich freu mich schon auf Weihnachten“ – Seminar mit Martin Göth

Es war ein beschwingter und besinnlicher Nachmittag. Am Freitag, 14. Oktober 2022 wurden zwei Kolleg-Dual-Klassen mit ihren Religions- und Musiklehrenden vom Kinderliedermacher Martin Göth auf die vorweihnachtliche Zeit eingestimmt.

Der deutsche Musiker und Theologe Martin Göth ist ein erfahrener Referent und es gelang ihm von Anbeginn, die Studierenden mitzunehmen in die Zeit des Advents. Die christliche Bedeutung der Vorweihnachtszeit wurde anhand von einfachen Liedern neu erschlossen: Die Botschaft der Heiligen Martin, Nikolaus und Barbara wurden von ihm kindgerecht erläutert. Die zu den Festen passenden Lieder konnten eingeübt und gesungen werden, immer begleitet vom Klavier. Der praxisorientierte Bezug zum Kindergarten zeigte sich auch durch kleine Fingerspiele sowie gestalteten Bodenbilder, die für den Elementarbereich gut umzusetzen sind.

Auf dem Weg zum Weihnachtsfest kommt dem Adventkranz eine besondere Bedeutung zu. Dieser war auch Thema der Fortbildung. Jede:r Studierende erhielt einen Tannenzweig, und Martin Göth leitete die Studierenden an, diesen mit allen Sinnen wahrzunehmen. Seine Erfahrung in der Arbeit mit Kindergartenkindern gab er durch kurze Impulse und Anregungen an die Studierenden weiter. Die Tannenzweige wurden kranzförmig abgelegt und mit vier Kerzen – für die vier Adventsonntage – gestaltet. Den Abschluss der Adventkranz-Einheit bildete ein Lichtertanz.

Zur persönliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt des Weihnachtsfestes kam eine gesangliche, die die Botschaft von Weihnachten auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachte: Geburtserfahrung, neues Menschenkind, Mama/Papa-Sein, Gottes Liebe, Engel, Armut, Beschenkt-Sein. In diesen Themen stecken Grunderfahrungen des Menschen, die für die Weltreligionen sichtbar gemacht werden konnten. So kann das christliche Weihnachtsfest für universale Werte stehen und seine grundlegende Aussage von Jesu Geburt Freude bereiten – mit Musik und Gesang und Tanz für Kinder neu entdeckt!

Bericht: MMag. Rebecca Dittrich-Rofner

Impressionen vom Tag der offenen Tür

Rhythmikunterricht – zweimal anders

  1. Erzähltheater: Das Marmeladebrot

Am 17.5.2022 besuchten wir, die 4b1, im Rahmen des Rhythmikunterrichts mit unserer Lehrerin Veronika Kind, den Kindergarten Levis. Gemeinsam mit einer Geschichtenerzählerin haben wir die Nasrudin-Geschichte „Das Marmeladebrot“ zum Leben erweckt. 

Zustande gekommen ist dieser Besuch aufgrund eines Double Check Projekts, an dem wir teilnehmen durften. Ein Double Check Projekt wird vom „Netzwerk für Kultur und Bildung“ finanziert und bedeutet die Zusammenarbeit einer Kultureinrichtungund einer Bildungseinrichtung.

Bevor wir in den Kindergarten gegangen sind, ist die Geschichtenerzählerin bei uns in der Schule auf Besuch gewesen und hat uns dieselbe Geschichte erzählt. Anschließend haben wir gemeinsam überlegt, an welchen Stellen wir uns musikalisch und/ oder mit Bewegung einbringen können und an welchen Stellen wir die Kinder mit einbinden können. In der folgenden Rhythmikstunde haben wir unsere Ideen nochmals gesammelt und geprobt. 

Nun war es endlich so weit: wir konnten die Kinder im Kindergarten Levis unter der Leitung von Melanie Seiß am 17.05. besuchen. Gemeinsam mit den Kindern, der Geschichtenerzählerin und dem Saxophonspieler Leonardo Rosales haben wir die Geschichte „Das Marmeladebrot“ erzählt und gestaltet. Die Kinder waren sehr aufmerksam und gespannt dabei. 

Für uns Schüler:innen war diese Erfahrung sehr hilfreich, da wir einige neue Erkenntnisse gesammelt haben.

Unsere Klasse ist sich nun bewusst: „Alles, was ich aus Überzeugung mache, ist niemals peinlich und wird für die Kinder richtig spannend.“ Mit dieser Erfahrung dürfen wir nun auch für andere Kinder Geschichten mit musikalischen Mitteln zum Leben erwecken. Für die meisten von uns war es auch sehr spannend, dass eine Rhythmuskette mit 40 (!!) Kindern funktionieren kann, wenn mehrere helfende Hände mit dabei sind.

Wir, die 4b1, bedanken uns für diese wunderbare Erfahrung und freuen uns schon auf viel mehr. (Geschrieben von Kiara Feurstein)

  • Rhythmik im Antoniushaus

Wir, die 4b1 der BAfEP, besuchten am 20.06.2022 im Rahmen des Rhythmikunterrichts mit unserer Lehrerin Veronika Kind das Antoniushaus in Feldkirch. Dort wurden wir sehr herzlich von Karin Blenke, Leiterin der Tagesbetreuung, willkommen geheißen. 

Nach einer kurzen Probe, kamen auch schon 6 Bewohner*innen in unseren Kreis.  

Gemeinsam mit ihnen haben wir eine Rhythmikeinheit durchgeführt: wir haben gesungen, mit Instrumenten musiziert, das Musikstück „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg mit farbigen Chiffontüchern gestaltet und als Zugabe die Ennstaler Polka getanzt.

Anschließend bekamen wir Schüler*innen eine Jause und durften Karin Blenke einige Fragen über die Arbeit mit älteren Menschen stellen.

Nach dem erlebnisreichen Angebot bedankten sich die Bewohner*innen bei uns mit einigen netten und berührenden Worten. Sie waren der Meinung, dass sie sich bei unserem Angebot „erfrischend jung“ und „wie Schüler*innen“ gefühlt haben. Sie hatten eine riesige Freude, dass wir zu ihnen kamen und uns Zeit für sie genommen haben.

Aber nicht nur die Bewohner*innen waren hin und weg, sondern auch die Schüler*innen. Dies waren einige Kommentare nach dem Besuch:

„I fand des schö wie ma eana sine Freude gmirkt hot, dass do Lüt kon zum was mit eana gestalta.“ (Anna M.)

„I finds schö, dass ma eana s`Grühl gia hon künna, dass se widr jung sind.“ (Magdalena)

„Mir hots gefalla, dass d´Seniora so begeistert vo üs waran und so oa Gaude ket hon.“ (Laura F.)

„Mir hots gfalla, dass se mitgmacht hon und wia sehr sie des selba alls berührt hat.“ (Anna V.)

„Dass sie so Lebensfreude kia hon.“ (Kiara)

„Mir hots gfalla, dass sie so offa gsi sind und mit richtig viel Freude mitgmacht hond.“ (Lisa)

„Mir hos voll gfreut, dass mir eana so a Fröd macha hond könna mit deam, was mir gmacht hond.“ (Laura)

„I musizier öfters mit alta Lüt und des hot mir noml bestätigt, dass es a ganz wertvolle Arbeit isch.“ (Sandro) 

Text: Geschrieben von Angelina Almberger

Eltern-Kind-Gruppe

Am Donnerstag, den 2. Juni 2022, besuchten wir, die Rhythmikgruppe von Frau Schneider-Karch, eine Einheit der Eltern-Kind-Gruppe „Lied & Spiel“ in der Musikschule Lustenau. 7 Kinder im Alter von 3-4 Jahren kamen mit Eltern bzw. Großeltern und teilweise auch mit Geschwistern um gemeinsame Zeit mit musikalischem Schwerpunkt zu verbringen. Jeder von uns hatte die Aufgabe eines der Kinder genauer zu beobachten und besondere Momente als auch die Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson zu notieren. Die Einheit setzte sich aus rhythmisch- musikalischen Spielen, gemeinsamem Singen, Erweiterung des Sachwissens aber auch vielen Phasen zur Stärkung der Sozialkompetenz zusammen. Mit dem Thema Sommer und Eincremen leitete Frau Schneider-Karch die Einheit ein. Auch Rituale kamen in der Einheit vor, welche für manche Kinder sehr wichtig sind um Sicherheit zu erleben. 

Der Sinn und Zweck unseres Besuches war es neue Varianten des Teilbereiches der Rhythmik zu sehen und zu verstehen welchen Rahmen sie für die verschiedensten Anlässe bietet. Ob gemeinsame Zeit zu zweit, musikalisch-rhythmische Bildung oder auch Spaß und Freude – Rhythmik bietet einen Treffpunkt für Kinder und Erwachsene.

Für uns als angehende Pädagogen war es eine unglaublich tolle Erfahrung eine Rhythmikeinheit dieser Art hospitieren zu dürfen. Wir können daraus auch viel für das Prinzip der Bildungspartnerschaft mitnehmen und durften tolle Ideen für unsere Praxis erfahren.

Wir bedanken uns für die tolle Erfahrung und empfehlen es auf alle Fällefür die noch folgenden Jahrgänge weiter.

Lara M. Sagmeister & Lena Riedl

Kreatives Tun mit Naturmaterialien

Am Samstagmorgen trafen sich die Studierenden des Lehrgangs für Inklusive Elementarpädagogik im Rahmen des Unterrichts mit Judith Marte und Barbara Schmölz bei herrlichstem Sonnenschein in Bezau. Nach einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück ging es an die Bregenzer Ache. Die Aufgabe ein persönliches „Land Art Projekt“ eigenständig umzusetzen, zu fotografieren und in einem Handout mit Überlegungen in Bezug auf die pädagogische Praxis zu versehen, wurde von allen mit großem Einfallsreichtum durchgeführt. Wieder einmal zeigte sich, dass die kreative Auseinandersetzung mit Materialien in der Natur eine höchst erfüllende Beschäftigung ist – ob allein oder im Team. 

Fröhlich entspannt verabschiedeten sich die Anwesenden um im Anschluss den Nachmittag mit einem Eis ausklingen zu lassen, oder auf dem Heimweg den Kunstmarkt in Schwarzenberg zu besuchen.

Bericht: Barbara Schmölz

Laufen für einen guten Zweck

Ein besonderes Laufevent fand am Mittwoch, den 27. April 2022, im Waldstadion Gisingen statt. Unsere beiden 1. Klassen stellten sich der Herausforderung, im Rahmen eines vom BG Feldkirch durchgeführten Stundenlaufs, möglichst viele Runden für einen guten Zweck zu erzielen. Die tolle Stimmung und die idealen Wetterverhältnisse spornten unsere Schüler*innen zu Höchstleistungen an. So schafften sie es, insgesamt 296 Kilometer zu absolvieren und den stolzen Betrag von € 1.630 zu sammeln. 

Der Spendenbetrag kommt über karitative Organisationen bedürftigen Menschen in Vorarlberg zugute. Wir gratulieren unseren Schüler*innen sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Text und Fotos: Christina Grüner, Doris Böckle

Stop Motion Filme

Bericht über drei spannende Doppelstunden

Die 3A Klasse durfte in den letzten 3 Aprilwochen von Lisa Bickel im BE-Unterricht eine etwas andere Art vom Bildnerischen Gestalten lernen. Und zwar über die Technik und Hintergründe der „Stop Motion“ Filme, übersetzt „Stopp Bewegung“ was sofort den Inhalt von Stop Motion erklärt. Die Die außergewöhnliche Filmtechnik lässt Gegenstände, die sich von selber nicht bewegen, zum Leben erwachen, indem man den Gegenstand verändert hinlegt und dann ein Bild macht. Wiederholt man diesen Vorgang und reiht diese Bilder aneinander bekommt man zum Beispiel ein Video einer beweglichen Banane, die in Wirklichkeit nach jedem Schnappschuss einen Millimeter von der Stelle bewegt wird. 

Wie man das alles selbst machen kann und vor allem wie viel Arbeit dahinter steckt durften wir in Herr Petters Unterricht durch seine Ex- Schülerin Lisa selbst erfahren. Sie half uns in kleingruppen selbst Stop Motion Filme zu drehen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall zeigen lassen!

Tabea Röthlin 3a2

Die perfekte Welle
Traveltour
Ab in den Süden
Pack your stuff
Go to the beach
Shark happens
Another dumb way to die
Der Obstgarten
Drowning in love

Besuch im Jüdischen Museum

Am 29.4.2022 besuchten wir, die 2a, das jüdische Museum in Hohenems. Es war spannend etwas über das jüdische Leben von früher zu erfahren.

Die Ausstellung in der alten Villa Rosenthal erstreckte sich über mehrere Räume und war sehr detailreich. Während eine Halbgruppe das Museum besichtigte, genoss die andere Gruppe eine Führung durch das jüdische Viertel. 

Das jüdische Museum an sich ist die Villa Heimann – Rosenthal. Diese Villa gehörte früher der Familie Heimann – Rosenthal, die eine wohlhabende, jüdische Fabrikantenfamilie war. 

Das Gebäude ist noch immer im originalen Zustand und voller historischer Überbleibsel. Besonders viel durften wir über die Gründerfamilie Rosenthal und deren Leben erfahren.  

Bei der Führung im Museum lernten wir verschiedene jüdische Personen kennen, die einen Stellenwert in der Geschichte des Judentums in Vorarlberg hatten. Zum Beispiel über Judith Landauer, der Besitzerin des Gasthauses „Zur frohen Aussicht“.

So bekamen wir auch einen Einblick in deren Lebensgewohnheiten. Es sind auch noch einige Gegenstände aus dieser Zeit erhalten und wir konnten alte Passkopien, Postkarten und vieles mehr genauer anschauen. 

Besonders interessiert hat uns die Entstehung und Entwicklung des Judentums, sowie die Tatsache, dass Juden und Jüdinnen ihren Wohnsitz lange Zeit in Hohenems hatten.

Wir machten auch einen Spaziergang durch das jüdische Viertel. Am meisten hat uns gefallen, dass wir viele Vergleiche bekommen haben, zum Beispiel haben wir verschiedene Gebäude besichtigt und bekamen dann Bilder gezeigt, wie sie vor vielen Jahren ausgesehen haben.

Unter anderem sahen wir im jüdischen Viertel die ehemalige Synagoge (heute der Salomon-Sulzer-Saal), das ehemalige Gasthaus „Zur Frohen Aussicht“ und einen Gedenkbrunnen, auf dem einige Namen und Berufe jüdischer Menschen stehen.

Es hat uns auch sehr gefallen, dass wir ein religiöses Gebäude – beim Gasthaus Moritz – von innen sehen durften, das Ritualbad, auch bekannt als Mikwe. Wir bekamen viele Informationen und haben einige Ähnlichkeiten zwischen dem Judentum und dem Islam gefunden, von denen wir relativ überrascht waren. Ähnlichkeiten waren zum Beispiel, dass die Menstruation als „unrein“ gesehen wird und deswegen nicht gebetet, oder das Ritualbad nicht betreten werden durfte. Das Ritualbad durfte auch nicht mit Make-Up, Nagellack oder Schmuck betretet werden, im Islam darf man mit diesen Extras nicht beten.

Bei der Exkursion ins jüdische Museum haben wir viel über die Geschichte des Judentums ins Vorarlberg gehört, gesehen und gelernt. Und wir hatten sehr viel Spaß dabei. Wir bedanken uns bei Frau Dittrich für den tollen Ausflug und auch bei den freundlichen Führerinnen des jüdischen Museums für die zahlreichen neuen Informationen!Der Besuch im Museum ist sehr zu empfehlen.  

English in Action

The week before Easter all the 3rdYear students took part in an English in Actioncourse. We talked a lot and improved our English skills. Moreover, we had to do two projects for our week. The first task was to prepare a short presentation about a topic of our choice. The second one was to create and stage a short play or skit, for which we all had lots of fun ideas. Friday was showtime, as we presented our plays and projects to the other students. In short, it was a great experience. 

Leonie Grabher, Julia Schneider 3a1

Nora Bönig – unsere Vertreterin der Philosophieolympiade in Salzburg

Auch in diesem Schuljahr wurde an unserer Schule im Rahmen der Philosophieolympiade ein klassenübergreifender Schreibwettbewerb philosophischer Essays durchgeführt. Gewonnen hat diesen Nora Bönig (3b) mit einer ausgezeichneten Abhandlung, die das Verhältnis von Wissenschaft und Wirklichkeit auf sehr erhellende Weise diskutiert . Darüber hinaus gelangte Nora mit ihrem Essay in die Landesauswahl und darf am April Vorarlberg beim Bundeswettbewerb der Philosophieolympiade in Salzburg vertreten! Zu diesem erfreulichen Anlass gratulierten Frau Dir. Klima und meine Wenigkeit und kürten die Siegerin des Schulwettbewerbs mit einem „philosophischen“ Preis. 

Mag. MA Julian Pehlivan, Klassenvorstand

Dir. Ilse Klima, Nora Bönig, Mag. MA Julian Pehlivan